Mittwoch, 9. Januar 2008

Die letzte Woche bricht an - und ich zusammen...

Die Tage nach Thomas' Abreise waren eigentlich recht unspektakulär, aber nach unserem doch ziemlich ausgiebigen Programm war ein bisschen Nichtstun auch nicht schlecht. Am Freitag Abend machten wir bei Julia H. einen gemütlichen Filmabend inkl. "grande bouffe" (= großes Fressen...) und nach einem ruhigen Samstag waren wir bei Teresa auf ein Gläschen. Dabei ist es leider nicht geblieben - ich ging nämlich versehentlich mit den Mädels noch ein bisschen aus... Ich war dann eigentlich schon total müde und wäre in der Buddha-Bar fast sitzend eingeschlafen. Bis ich dann mit dem Nachtbus zuhause war, war es auch schon 4. Wäre ja kein Problem, nur war ich um 8 schon wieder wach und konnte nicht mehr einschlafen... Bravo!
Jedenfalls traf ich mich am späten Vormittag mit Teresa und wir spazierten vom Hôtel de Ville der Seine entlang bis zum Arc de Triomphe, was, wie alle Paris-Kenner wissen, eine beträchtliche Strecke ist.


Dann bestiegen wir den Triumphbogen, der jeden ersten Sonntag im Monat wie die Museen gratis ist. Viele Stufen in Form einer nicht enden wollenden Wendeltreppe... Und das in ein wenig angeschlagenem Zustand. Puh!



Aber die Aussicht zahlt sich, wie immer, aus:


Sacré-Coeur (N)


Champs-Élysées (O)

ohne Worte... (S)

La Défense mit der Grande Arche (W)


Der restliche Sonntag war für mich eigentlich so gut wie gelaufen. Ich fühlte mich nicht sonderlich ;-), wie ich aber später draufkommen sollte, lag das nicht nur an den eventuellen Nachwehen vom Vorabend. Am Abend hatte ich wahnsinnige Kopfschmerzen, und am nächsten Tag Husten und Schnupfen, wovon ich mich ja noch nicht aufhalten lasse. Ich erledigte noch ein paar administrative Angelegenheiten, kam meinen blog'schen Verpflichtungen nach und machte mich am Abend noch einmal auf zu Sacré-Coeur.


Am Dienstag war es dann ganz aus. Ich musste den ganzen Tag zuhause im Bett bleiben. Und das in meiner letzten Woche in Paris!!! Es war ja halb so schlimm, aber ich war einfach total erschlagen. Ein bisschen krank halt. Den Nachmittag verbrachte ich schlafend, denn am Abend hatte ich Teresa und die 2 Julias zu mir auf einen Amélie-Filmabend eingeladen. Bis dahin ging's dann schon wieder. Das wäre doch gelacht!

Die 2 mussten zum Rauchen ins Stiegenhaus...

Ich glaube aber, ihre Gesellschaft hat mir gut getan, heute geht es mir nämlich schon besser. Ich klinge zwar nicht so, aber ich spür's. Am Vormittag war ich schon auf der Bank, mein Nahrungsdefizit habe ich zu Mittag auch wieder ein bisschen wettgemacht und jetzt werde ich mich nochmal in die Stadt stürzen.

Die letzten Tage - da darf ich doch nicht schlappmachen...

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